Botox? Absolutely!

“Na klar lass ich was machen!”
Ich saß mit Kollegen im ICE von Wien nach München, als sie mein Gesicht auf verräterische Spuren untersuchten: „Und wo genau hat die Ärztin gestochen?“ „Was kostet der Spaß?“ und schließlich „Kannst du mir den Kontakt weiterleiten?“ Schon war sie geboren, die Idee zu diesem Blog. Ich red’ nämlich gerne darüber, denn wer trickst, sollte auch dazu stehen. Dieser Blog sieht sich als persönlicher Beauty-Servicekanal. Gern geschehen!

Ich liebe Botox.

Es ist wie ein Snooze-Button, der mich den Ist-Zustand meiner Haut, länger auskosten lässt. Noch hatte ich nicht genug von meinem Gesicht seiner Prime Time. Es geht nicht darum, das Alter zu negieren, sondern es gut aussehen zu lassen. Punktgenau auf sein naturgegebenes Erscheinungsbild Einfluss nehmen zu können, es optimieren zu können, ist ein magisches Gefühl. Kate Moss’sche Wangenknochen? Hatte ich binnen 5 Minuten, wie von Zauberhand. Eine Ampulle Hyaluronsäure, die richtige Ärztin, fertig. Hielt für 12 Monate, verschaffte mir 12 Monate narzisstisches High.

Klar, Beauty-Eingriffe sind Luxus, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Körperliche Gesundheit sehe ich keinesfalls als selbstverständlich an. Zuweilen packt mich die Scham darüber, meine eigene Eitelkeit nicht in andere Bahnen lenken zu können. Auch wenn ich mich durchaus wohl in meinem Körper fühle, konnte ich im Laufe des Erwachsenenalters nicht alle Body Issues abwerfen. Und es kamen neue hinzu, der Alterungsprozess hinterlässt ab Mitte 30 nun mal die ersten sichtbaren Spuren. Aber als Baustelle sehe ich meinen Körper nicht an. Die Konfektionsgröße von 42 darf gerne bleiben, ebenso wie beginnende Lachfalten um die Augen und anderes, wo andere womöglich Handlungsbedarf sehen könnten.

Körpervielfalt for the win!  Mit den meisten Begleiterscheinungen des Älterwerdens habe ich keine Probleme, andere stören mich wahnsinnig. So wie die tiefe Stirnfalte, auf die sich mein Blick in den Spiegel zu Präbotox-Zeiten konzentrierte. Warum damit abfinden, wenn man nicht muss. Eine unkomplizierte Korrektur, alle vier Monate aufgefrischt, lautet meine Abkürzung zum Glück. Ein Stück erkaufter Sorgenfreiheit, wenn man so will. Aber nicht um jeden Preis – gewissen Versuchungen gebe ich nach, anderen eben nicht. Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit und der Verfügbarkeit sanfter und sicherer Methoden.

Nennen wir es also Finetuning, was ich hier betreibe. Von meinen Ärzten verlange ich eine unsichtbare Handschrift. Ein natürlich aussehendes Ergebnis ist die oberste Maxime. Wenn ich die Ordination eines Arztes verlasse, soll das bitte niemand mit bloßem Auge erkennen. Darüber lesen kann man ohnehin an dieser Stelle…

Disclaimer*Ich bin Beauty-Bloggerin, keine Ärztin! Bei Fragen wende Dich bitte an eine/n Facharzt/ Fachärztin – er/sie kann Dich fachgerecht aufklären.